29.11.2016 — Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: PwC.
Deutsche Mittelständler zahlen weiterhin höhere Steuern und Abgaben als Wettbewerber in den meisten anderen europäischen Ländern. Das ist das Ergebnis der „Paying Taxes 2017“-Studie, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC gemeinsam mit der Weltbank erstellt hat. Demnach führen kleine und mittelgroße Unternehmen hierzulande 48,9 Prozent ihres Gewinns an den Fiskus und die Sozialkassen ab. Im gesamten EU- und EFTA-Raum sind es dagegen nur durchschnittlich 40,3 Prozent.
Ein zusätzlicher Belastungsfaktor ist der zeitliche Aufwand, der in deutschen Betrieben anfällt. So gehen bei einem typischen Mittelständler satte 218 Arbeitsstunden jährlich für die Steuer drauf, während es insgesamt in der EU und der EFTA nur 164 Stunden sind. Wie viel effizienter manche andere Länder arbeiten, zeigt das Beispiel der Schweiz, wo Unternehmen im Schnitt mit 63 Stunden auskommen. Auch in Irland (82 Stunden), Großbritannien (110 Stunden) und den Niederlande (119) nehmen die fiskalischen Angelegenheiten weit weniger Zeit in Anspruch als hierzulande.
Zugleich zeigt die Studie allerdings auch, dass das deutsche Steuersystem in manchen Bereichen besser funktioniert als häufig dargestellt. So gingen die Weltbank und PwC für die inzwischen elfte Auflage der „Paying Taxes“-Studie erstmals der Frage nach, wie viel Aufwand nach der eigentlichen Steuererklärung noch für die Unternehmen anfällt. Dabei kam zum Beispiel heraus, dass die Mehrwertsteuererstattung in vielen Ländern zu Problemen zwischen Betrieben und Fiskus führt – während der Prozess hierzulande standardisiert ist und bei normalen Mittelständlern praktisch nie eine Steuerprüfung nach sich zieht.
„Dieser Vorteil macht die genannten Nachteile zwar nicht wett. Allerdings sollte man den Effizienzgewinn, der sich durch die simple Methode zur Verrechnung der Mehrwertsteuer ergibt, auch nicht kleinreden“, sagt Marius Möller, Tax-Vorstand von PwC in Deutschland. Zumal: „Unsere Untersuchung fördert in diesem Zusammenhang einen weiteren Pluspunkt des deutschen Steuersystems zutage. So dauert es im Schnitt nur fünf Wochen, bis dem Mittelständler die zu viel gezahlte Mehrwertsteuer erstattet wird. In Spanien dagegen sind es 18 Wochen, in Irland 16 Wochen. Aus Sicht eines Unternehmens, das knapp bei Kasse ist, kann dieser Vorteil durchaus essentiell sein“, so Möller.
Unterm Strich erreicht Deutschland in dem neu erstellten „Post-filing Index“, der den Aufwand nach der eigentlichen Steuererklärung untersucht, sehr gute 97,4 von 100 möglichen Punkten. Unter den Ländern im EU- und EFTA-Raum bedeutet dies Rang acht. Auch die Gesamtplatzierung verbessert sich damit deutlich. So landete Deutschland unter 190 Volkswirtschaften weltweit diesmal immerhin auf dem 48. Platz; ohne die Einbeziehung des „Post-filing Index“ wäre es lediglich Rang 74 gewesen.
„Das deutsche Steuersystem ist effizienter als sein Ruf – aber es gibt noch Raum für deutliche Verbesserungen“, lautet das Fazit von PwC-Tax-Experte Möller. „Gerade was den regulären Aufwand anbetrifft, hinkt Deutschland mit 218 Arbeitsstunden zu weit hinter vielen vergleichbaren Ländern hinterher. An dieser Stelle gilt es anzusetzen. Denn: Entgegen einer weit verbreiteten Annahme sind Steuerreformen kein Nullsummenspiel, bei dem nur eine Seite profitieren kann – entweder die Unternehmen oder der Fiskus. Wenn es gelingt, das System effizienter zu machen, dann profitieren alle davon.“
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