21.03.2025 — Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Otter Consult GmbH.
Diese Gründe sind: Fehlende Planung, unklare Übergangsstrategien und wirtschaftliche Unsicherheiten führen dazu, dass viele Betriebe nicht übergeben, sondern geschlossen werden. Doch woran scheitert die Nachfolge konkret – und wie lässt sich das verhindern?
Viele Unternehmer schieben das Thema Nachfolge zu lange vor sich her oder unterschätzen die Komplexität. Eine erfolgreiche Übergabe erfordert klare Strukturen, langfristige Vorbereitung und die Bereitschaft, Verantwortung schrittweise abzugeben. Dieser Beitrag verrät, welche typischen Fehler Unternehmer bei der Nachfolgeregelung machen.
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Bei der Suche nach einem Nachfolger unterlaufen vielen Unternehmern dieselben Fehler. Einer davon ist das Verpassen des richtigen Zeitpunkts für den Unternehmensverkauf. Der eigene Betrieb hat für Inhaber oftmals einen hohen emotionalen Stellenwert. Deshalb zögern sie den Verkauf zu lange hinaus. Weil sie gleichzeitig wissen, dass sie sich in absehbarer Zeit von ihrem Unternehmen trennen werden, kümmern sie sich allerdings auch nicht mehr um langfristige betriebliche Angelegenheiten: Mitarbeiter, die in den Ruhestand eintreten, werden nicht mehr ersetzt und neue Technologien werden nicht mehr implementiert. Dadurch wird das Unternehmen für potenzielle Käufer immer unattraktiver.
Auch der Zeitaufwand, den eine sorgfältige Vorbereitung des Unternehmensverkaufs benötigt, wird von vielen Inhabern unterschätzt. Das führt dazu, dass die Präsentation des Unternehmens vor Kaufinteressenten suboptimal verläuft und so den Verkaufsprozess beeinträchtigt. Ebenso problematisch ist eine Vernachlässigung des betrieblichen Tagesgeschäfts, während sich alle Bemühungen auf den Unternehmensverkauf konzentrieren.
Ein weiterer häufig begangener Fehler bei der Regelung der Unternehmensnachfolge ist mangelnde Digitalisierung im Betrieb. Für potenzielle Nachfolger bedeutet der Kauf eines solchen Unternehmens einen enormen Mehraufwand, weshalb sich viele lieber nach einer Alternative umsehen, in der bereits Digitalisierungsprozesse stattfinden.
Die genannten Ursachen haben eins gemeinsam: Mit einer sorgfältigen, von langer Hand geplanten Vorbereitung des Unternehmensverkaufs lassen sie sich vermeiden. Etwa drei bis sechs Monate sollten Unternehmer für vorbereitende Maßnahmen einplanen. Der Verkaufsprozess selbst erstreckt sich über weitere sechs bis zwölf Monate. Deutlich früher muss geklärt werden, ob innerhalb der eigenen Familie Interesse an der Unternehmensnachfolge besteht, bevor potenzielle Erben andere Lebenswege einschlagen.
Auch die steuerlichen Angelegenheiten sollten vor dem Verkauf geklärt sein. Mithilfe geeigneter Steuerstrukturen, beispielsweise der Gründung einer Holding oder einer GmbH, lässt sich die Steuerlast des Unternehmens optimieren. Das ist nicht nur für den Inhaber interessant, sondern überzeugt auch Kaufinteressenten. Außerdem trägt eine solche Optimierung der Unternehmensstruktur zum Werterhalt des Betriebs bei.
Ein weiterer Aspekt, der zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge gehört, ist die Bereinigung finanzieller Angelegenheiten. Inhaber müssen deshalb schon vor dem Verkaufsprozess klären, ob für den Betrieb noch Schulden abbezahlt werden, wie hoch Verbindlichkeiten ausfallen und ob im Unternehmen Eigenkapital gebunden ist. Diese Faktoren entscheiden über den späteren Verkaufspreis und sollten deshalb sorgfältig kalkuliert werden.
Die meisten Unternehmer müssen sich nur einmal in ihrem Leben mit einer Betriebsübergabe auseinandersetzen. Dementsprechend fehlt ihnen diesbezüglich Fachwissen und Erfahrung. Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Berater ist in solchen Fällen empfehlenswert. Dieser kennt den aktuellen Markt, kann potenzielle Käufer vermitteln und das Unternehmen diskret zum Verkauf anbieten. Außerdem unterstützt er bei der Ermittlung eines realistischen Verkaufspreises.
Bei einem Unternehmensverkauf kommt es unter anderem auf den richtigen Zeitpunkt an. Zu langes Zögern führt womöglich dazu, dass der beste Moment verpasst wird; voreiliges Handeln hingegen beeinträchtigt oft die Vorbereitung. Durch die Zusammenarbeit mit einem Berater stellen Unternehmer sicher, dass der Verkauf geordnet und professionell erfolgt. Dies sichert nicht nur einen guten Verkaufspreis, sondern bewahrt darüber hinaus auch die Mitarbeiter vor Unsicherheiten.
Bild: Ron Lach (Pexels, Pexels Lizenz)
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