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Heißestes Jahr: Keine Abkühlung ohne Bäume

01.04.2025  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Bund deutscher Baumschulen e.V..

Zur Meldung des Deutschen Wetterdienstes (DWD), dass 2024 in Deutschland und der Welt das wärmste Jahr war, mahnt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) die schnelle Anpflanzung von Bäumen in den Städten an, um diese an den Klimawandel anzupassen.

„Seit Jahren reden wir von biobasierten Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel. Trotz aller Programme des Bundes sehen wir in vielen Städten einen Nettoverlust im Baumbestand. Hier brauchen wir schnell eine Trendumkehr.“, äußert der Hauptgeschäftsführer des BdB, Markus Guhl. „Ein Baumpflanzprogramm des Bundes und der Länder in einer Größenordnung von bis zu 5 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren ist dringend erforderlich.“

Insbesondere da neu gepflanzte Jungbäume einige Zeit der Kultivierung benötigten, um groß genug zu wachsen, damit sie ihre biologische Funktion voll erfüllen können, dürfe man keine Zeit mehr verstreichen lassen.

„Wir brauchen jetzt eine Baumpflanzoffensive, damit wir in zehn und zwanzig Jahren eine Überschattung des Stadtraums mit groß gewachsenen Bäumen sicherstellen können.“, so Markus Guhl weiter.

Dabei gehe es auch um eine geschickte und zukunftsfähige Auswahl an Bäumen. „Gerade weil sich die Niederschläge vom Sommer in den Winter verschieben, benötigen wir ein Baumsortiment, dass diesen Veränderungen Rechnung trägt. Nicht alle heimischen Bäume können mit trockenen Sommern umgehen. Daher müssen vermehrt auch sogenannte Zukunftsbäume im Umgang mit dem Klimawandel gepflanzt werden, die nicht heimisch sind.“

Die Baumschulen seien in diesem Sinne verlässliche Partner der öffentlichen, aber auch der privaten Pflanzenverwender:innen.

„Die Baumschulen wollen und können den öffentlichen und den privaten Raum auch künftig mit klimaresilienten Gehölzen versorgen. Jetzt muss der Staat rasch handeln und ein Baumpflanzprogramm aufsetzen“, resümiert Markus Guhl.

Bild: PhotoGranary (Pixabay, Pixabay License)

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