02.05.2023 — Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Zum neuen Ticketangebot äußerte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Claudia Müller: "Das Deutschlandticket ist ein zukunftsweisender Impuls zur Nachfragesteigerung im ÖPNV und Regionalverkehr. Das gilt nicht nur für die Städte und Ballungsräume, sondern kann sich perspektivisch auch positiv auf Mobilitätsangebote in den ländlichen Räumen auswirken. Unverzichtbar für den nachhaltigen Erfolg der Mobilitätswende bleibt aber ganz klar die Verbesserung des Nahverkehrsangebots gerade in ländlichen Regionen. Das ist nicht nur ein Beitrag für mehr Lebensqualität und Attraktivität für unsere ländlichen Regionen, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Erreichung unserer Klimaschutzziele."
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Mit dem neuen Ticket sind aus ländlicher Perspektive eine Reihe von Chancen verbunden:
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wird die Entwicklung der Effekte des Deutschlandtickets auf die ländlichen Räume begleiten. Es wird Gegenstand des Kabinettberichts ländliche Räume, der im Herbst 2024 vorgelegt werden soll. In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr sollen zudem Analysen zu den Wirkungen des Tickets durchgeführt werden, um wichtige Impulse für die weiteren erforderlichen Schritte zum Ausbau des Nahverkehrs in der Fläche anzugehen. Denn für eine gelingende Mobilitätswende sind die zügige Reaktivierung stillgelegter Regionalstrecken, die Ertüchtigung auch von kleinen Bahnhöfen in Kleinstädten und Dörfern, der Ausbau der Bedarfsverkehre sowie die Erleichterung der Umstiege zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln durch den Aufbau von Mobilitätsstationen im ländlichen Raum dringend erforderlich. Taktzeiten müssen angeglichen und Fahrinformationen gebündelt und in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden.
Ab dem 1. Mai 2023 gilt das Deutschlandticket für den Nahverkehr in ganz Deutschland. Für einen Einführungspreis von 49 Euro pro Monat können alle Verkehrsmittel des ÖPNV sowie die 2. Klasse der Regionalzüge genutzt werden. Das Ticket ist im monatlich kündbaren Abonnement bei den Verkehrsunternehmen und Verbünden erhältlich. Der Bund sieht für das Ticket Finanzmittel in Höhe von jährlich 1,5 Milliarden Euro vor. Die Mittel werden den Ländern über das Regionalisierungsgesetz zur Verfügung gestellt.
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